Durch alle Zeiten hindurch gab es Menschen, die sich nicht in der Lage sahen, einer Offenbarungsreligion (wie dem Judentum, Christentum, Islam) zu folgen.

Doch schon in der Antike gab es die Anhänger der alten Mysterienkulte, wie etwa der Mysterien von Eleusis, die schon lange vor dem Christentum existierten.
Heute nennen wir diese Religionen

"Erfahrungsreligionen".

Erfahrungsreligionen verfügen im Unterschied zu Offenbarungsreligionen über keinen von einem Gott an die Menschen weitergegebenen Offenbarungstext.
So ist nichts da, das zwingende Allgemeingültigkeit beanspruchen könnte. In Erfahrungsreligionen kann es auch keine Gurus geben, die "Wahrheiten verkünden" - jeder muss sich selbst auf die Suche nach seinen persönlichen Wahrheiten machen. Hierbei hat statt allgemeingültiger Logik die konkrete und persönliche Erfahrung jedes Einzelnen die zentrale, alles entscheidende Leitfunktion.